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Die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel ist Teil des Arbeitskreises Justiz-Gedenkstätten. Mehr Informationen über die Arbeit des Arbeitskreises finden Sie auf dieser Seite.

  • Die Bedeutung der Straf-, Militär-, Polizeihaft- und Untersuchungsgefängnisse, der Zuchthäuser und Richtstätten als Tatorte soll für die Öffentlichkeit deutlicher erkennbar werden. Daher haben sich Vertreter*innen der entsprechenden Gedenkstätten im Jahr 2013 im „Arbeitskreis Justiz-Gedenkstätten“ zusammengeschlossen. Die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel ist Teil dieses Arbeitskreises. Gemäß den Wünschen von noch lebenden Betroffenen und deren Angehörigen haben wir uns zum Ziel gesetzt, dieser zum Teil immer noch unzureichend wahrgenommenen Opfergruppe zu größerer öffentlicher Aufmerksamkeit zu verhelfen, um eine Würdigung ihrer Schicksale zu erreichen. 

    Dafür ist eine Vernetzung der Justizgedenkstätten erforderlich, um sich bei dem notwendigen räumlichen und personellen Auf- und Ausbau, der Interessenvertretung, dem Einwerben von Mitteln für Forschungsprojekte usw. gegenseitig zu unterstützen. Zu diesem Zweck trifft sich der Arbeitskreis einmal jährlich zweitägig, um sich über Ideen und Projekte auszutauschen, neue Impulse zu bekommen, Strategien zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln, aber auch um über Probleme und Hürden der Gedenkstättenarbeit zu sprechen. Um die Interessen unserer Gedenkstätten zu vertreten, sind die Vertreter*innen des Arbeitskreises regelmäßig auf Fachtagungen präsent, geben Stellungnahmen zu Fragen der Erinnerungspolitik ab und stehen im Austausch mit politischen Entscheidungsträger*innen.

    Zum „Arbeitskreis Justiz-Gedenkstätten“ gehören neben der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel:

    • Gedenkstätte Amthorgang Gera
    • Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt
    • Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden
    • Gedenkstätte Bautzen
    • Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
    • Lernort Keibelstraße
    • Lernort Kislau e.V.
    • Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam
    • Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg
    • Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
    • Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock
    • Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)
    • Dokumentationszentrum für die Opfer der Diktaturen in Deutschland (Schwerin)
    • Gedenkstätte Steinwache Dortmund
    • Erinnerungsort Torgau. Justizunrecht – Diktatur – Widerstand
  • Zwangsarbeit spielte lange Zeit keine große Rolle für die Erinnerungskultur in Deutschland. Seit den 1990er Jahren sind jedoch zahlreiche Lern- und Erinnerungsorte entstanden, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema befassen. An diesen Orten findet vielfältige Bildungsarbeit statt – getragen von Ehrenamtlichen, Festangestellten und Projektmitarbeiter:innen – in Form von Projekten, Rundgängen, online-Workshops und vielem mehr.

    Das Projekt "Bildungsportal NS-Zwangsarbeit" möchte diese Arbeit sichtbar machen. Über zwei Jahre hinweg haben Vertreter:innen aus insgesamt 20 Einrichtungen in regelmäßigen Treffen ein Portal erarbeitet, welches über das Thema NS-Zwangsarbeit informiert. Auch die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel war an diesem Prozess beteiligt.

Gedenkstätte Wolfenbüttel

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