Übersicht Institutionen
Die folgenden Institutionen und Firmen unterstützen die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel bei der Durchführung von wissenschaftlichen und erinnerungskulturellen Projekten sowie Bildungsangeboten vor Ort:
Die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel unterhält nachhaltige Kooperationen und projektbezogene Partnerschaften mit verschiedenen Schulen und Einrichtungen aus der Region. Sie haben Interesse an einer Kooperation mit der Gedenkstätte oder haben konkrete Ideen für ein gemeinsames Bildungsprojekt? Dann melden Sie sich jederzeit gerne bei unseren pädagogischen Mitarbeiter*innen.
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Die Gruppe Wolfenbüttel von Amnesty International existiert seit 1995. Welche Aufgaben sie hat und wofür sie sich einsetzt, erfahren Sie hier.
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Das Bildungsinstitut des niedersächsischen Justizvollzugs ist für die Auswahl, Aus- und Fortbildung von Personen des allgemeinen Justizvollzugsdienst sowie des gehobenen Vollzugs- und Verwaltungsdienst zuständig. Teil der Ausbildung ist der Besuch der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel inklusive der historischen Orte. Mehr Informationen zum Bildungsinstitut des niedersächsischen Justizvollzugs finden Sie hier.
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In Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel führt die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel einen fachübergreifenden Workshop zum Thema "Erinnerung, Emotion und Narration" durch. Der Workshop geht der Frage nach, wie es in der Vermittlungsarbeit gelingen kann, wissenschaftliche Objektivität und die häufig hoch emotionalen, berührenden Kontexte von Ausstellungsobjekten in Einklang zu bringen. Das Team der Gedenkstätte hat dafür das Vermittlungskonzept der "ObjektGeschichten" entwickelt, das im Rahmen des Workshops vorgestellt, diskutiert und vor Ort weiterentwickelt werden soll.
Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel bietet ein diverses Fortbildungsprogramm in den Bereichen Kunst, Kultur und der Vermittlung verschiedener Themen an. Genauere Informationen zum Fort- und Weiterbildungsprogramm finden Sie hier.
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Seit 1996 existiert der Förderverein der JVA Wolfenbüttel und Gedenkstätte e.V.. Weiterführende Informationen finden Sie auf dieser Seite.
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Eine enge Kooperation besteht zwischen der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel und dem Institut für Geschichtswissenschaften an der TU Braunschweig.
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Die Kolpingfamilie ist Teil des Kolpingwerkes Deutschland, eines katholischen Sozialverbandes. Sie versteht sich als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Weiterführende Informationen finden Sie hier.
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Das Thema Menschenrechtsbildung ist ein fester Bestandteil im Ausbildungsprogramm der MAN Truck & Bus SE Salzgitter. In diesem Rahmen werden seit April 2013 zweimal jährlich Seminartage zum Thema „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“ in enger Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wolfenbüttel und der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel durchgeführt. Am Beispiel der Geschichte des Strafgefängnisses Wolfenbüttel im Nationalsozialismus und der in dieser Zeit praktizierten massiven Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung von Menschen setzen sich die Auszubildenden mit der Bedeutung der Menschenrechte und demokratischer Werte auseinander. Im Mittelpunkt stehen dabei das selbst erkundende Lernen am historischen Ort und das eigenständige biografische Arbeiten in Kleingruppen. Mehr Informationen zu MAN Truck & Bus SE finden Sie hier.
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Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesarchiv am Standort Wolfenbüttel hat die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel das Projekt "ZeitWechsel" initiiert. Es umfasst ein dreiteiliges Programm: Neben einem Besuch der Gedenkstätte erfahren die Teilnehmer*innen bei einem Stadtrundgang Näheres über die Geschichte Wolfenbüttels im Nationalsozialismus. Im Anschluss daran werden im Niedersächsischen Landesarchiv mit Unterstützung der Archivar*innen und Gedenkstättenmitarbeiter*innen bereits thematisierte Einzelschicksale anhand von Originalquellen vertiefend erforscht.
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Bei der Ausbildung von Studierenden im Masterstudienfach "Geschichte" der Technischen Universität Braunschweig kooperiert die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel mit dem Institut für Geschichtswissenschaften. Der Master "Geschichte" verbindet forschungsnahes Lernen, indem in einem richtungsweisenden Ansatz Theorie und Praxis zusammengeführt werden. Gedenkstätten sind mögliche spätere Arbeitsorte von ausgebildeten Historiker*innen. Daher bietet die Gedenkstätte Wolfenbüttel Studierenden im zweiten Mastersemester im Praxismodul einen sechswöchigen Praktikumsplatz, um die vielfältigen Bereiche der Gedenkstättenarbeit kennenzulernen und sich einzubringen.
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Durch die personelle und räumliche Nähe zwischen der Gedenkstätte und der IGS Wallstraße wurden bereits verschiedene Projekte in verschiedenen Jahrgängen durchgeführt. Die Wahlpflichtkurse „Regionalgeschichte“ und „Erinnerungskultur“ der jeweiligen 10. Jahrgänge setzen sich so intensiv mit der Geschichte ihrer näheren Umgebung auseinander.
„Man kann nicht nachfühlen, was die Leute hier durchgemacht haben, aber man kann mitfühlen.“ (Zitat einer Schülerin aus dem Wahlpflichtkurs „Erinnerungskultur“)
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Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule aus Braunschweig und die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel verbindet seit dem Jahr 2011 ein Kooperationsvertrag. In den Fächern "Werte und Normen" und Religion" besuchen die jeweiligen 10. Klassen die Gedenkstätte, um sich mit dem Thema „Todesstrafe“ am Beispiel der ehemaligen Hinrichtungsstätte des Strafgefängnisses Wolfenbüttel zu beschäftigen. Bei den 11. Jahrgängen liegt der Fokus auf der Gedenkstättenarbeit und der Erinnerungskultur.
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Im Rahmen der Projektwoche „Verantwortung übernehmen“ erkundeten die Schüler*innen des 7. Jahrgangs der Henriette-Breymann-Gesamtschule die Wolfenbütteler Innenstadt. Angeleitet wurden sie dabei von den älteren Schüler*innen des Wahlpflichtkurses „Regionalgeschichte“. Gemeinsam besuchten sie den Wolfenbütteler Bahnhof, das Mahnmal für die deportierten Jüdinnen und Juden am Schulwall und den ehemaligen Standort der in der Pogromnacht zerstörten Synagoge in der Lessingstraße.
