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Städtischer Friedhof "Lindener Straße"

© Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Die Opfer der Hinrichtungen und der Strafvollzugspraxis im Nationalsozialismus im Strafgefängnis Wolfenbüttel sind auf verschiedenen Friedhöfen der Region beerdigt. Nach dem Kriegsgräbergesetz besitzen sie ein dauerhaftes Ruherecht.

Über den Friedhof

© Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Ein Beerdigungsort in Wolfenbüttel ist der städtische Hauptfriedhof an der Lindener Straße. Der 1878 eingeweihte Friedhof dient der Bestattung evangelischer Verstorbener. Neben Gräberfeldern mit Kriegstoten der Weltkriege gibt es hier auch Gräberfelder, auf denen Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft begraben wurden.

Gräberfeld 13a

© Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Auf dem Gräberfeld 13a erinnern Plaketten und Grabkreuze sowie ein sowjetisches Denkmal an die hier bestatteten Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangenen und im Strafgefängnis hingerichteten Opfer der nationalsozialistischen Justiz. Der sogenannte „Kubus der Erinnerung“ verweist auf die 217 Hingerichteten, die nicht beerdigt, sondern bis 1945 an das Anatomische Institut Göttingen abgegeben wurden.

Gedenkstätte Wolfenbüttel

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