Über den Schießstand

Während des Nationalsozialismus wurden im nördlichsten der erhaltenen elf Kugelfänge des Schießstandes mind. 25 Soldaten und Zivilisten erschossen. Sie waren von der Militärjustiz bzw. dem Volksgerichtshof als Deserteure oder Widerstandskämpfer zum Tode verurteilt worden.
Otto Kauffelt (1915-1940), Leo Pionke (1922-1933) und Walter Siebert (1920-1944) sowie die belgischen „Nacht- und Nebel“-Gefangenen Arnould van de Walle (1898-1944) und Marcel Wastelain (1906-1944) waren vor ihrer Hinrichtung in der Braunschweiger Buchhorst im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftiert.
