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Schießstand Buchhorst Braunschweig

© Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Der militärische Schießübungsplatz in der Braunschweiger Buchhorst wurde 1876 für die Garnison Braunschweig angelegt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Schießstand auch als Hinrichtungsstätte genutzt. Der Schießübungsplatz wurde von der Bundeswehr bis 1962 genutzt. Erst 2003 entstand an dieser Stelle ein Gedenkort.

Über den Schießstand

© Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Während des Nationalsozialismus wurden im nördlichsten der erhaltenen elf Kugelfänge des Schießstandes mind. 25 Soldaten und Zivilisten erschossen. Sie waren von der Militärjustiz bzw. dem Volksgerichtshof als Deserteure oder Widerstandskämpfer zum Tode verurteilt worden.

Otto Kauffelt (1915-1940), Leo Pionke (1922-1933) und Walter Siebert (1920-1944) sowie die belgischen „Nacht- und Nebel“-Gefangenen Arnould van de Walle (1898-1944) und Marcel Wastelain (1906-1944) waren vor ihrer Hinrichtung in der Braunschweiger Buchhorst im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftiert.

Gedenkstätte Wolfenbüttel

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