Über den Friedhof

Angehörige erfuhren oft erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von der Inhaftierung und dem Tod ihrer Verwandten. Sie ließen bereits Ende der 1940er Jahre Beerdigte exhumieren und in ihre Heimatländer überführen. In den 1950er Jahren regelten internationale Gräberabkommen die Suche nach den Opfern und die Umbettungen.
Heute erinnern eine Gedenktafel an der Friedhofskapelle und eine kleine Anlage mit einem Gedenkstein an die dort bestatteten Opfer der nationalsozialistischen Justiz. Im Rahmen der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung im April 2025 wurden die Gedenktafel erneuert und der Gedenkstein versetzt.
